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Ferien stellen Eltern vor Hürde

Kinderbetreuung muss flächendeckend ausgeweitet werden

Kinderbetreuung muss rasch ausgeweitet werden und die Politik muss geeignete Rahmen-
bedingungenschaffen, damit die, die eigentlich Vollzeit arbeiten wollen, das auch tun können.

Die aktuellen Arbeitsmarktdaten zeigen, dass auch bei den Frauen die Arbeitslosigkeit zurückgeht. „Das ist erfreulich“, sagt ÖGB-Vizepräsidentin Korinna Schumann. Dennoch gibt es großen Handlungsbedarf. Denn die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für viele Eltern ein Balanceakt, erst recht wenn beide Elternteile einen Vollzeitjob haben. Besonders schwierig ist die Situation aktuell in der Ferienzeit. Das zeigen auch die Ergebnisse einer ÖGB-Umfrage, an der im Herbst 2018 3.500 Eltern teilnahmen. Jede/r Dritte ist mit den Schließtagen der Kinderbetreuungseinrichtungen wenig oder gar nicht zufrieden.

Unfreiwillig in Teilzeit

Schumann fordert, dass sich die Kinderbetreuungssituation dringend verbessern müsse, insbesondere in ländlichen Regionen. „Zu viele Schließtage und nicht ausreichende Öffnungszeiten erschweren es vielen Frauen, einer Vollzeitbeschäftigung nachzugehen“, kommentiert die Vizepräsidentin. Jede zweite Frau in Österreich arbeitet in Teilzeit, oft unfreiwillig.

Kinderbetreuung ausweiten

Die Politik müsse geeignete Rahmenbedingungen schaffen, damit die Hürden für jene abgebaut werden, die eigentlich Vollzeit arbeiten wollen, aber aus unterschiedlichsten Gründen nicht können. Dazu zähle unter anderem ein rascher Ausbau der flächendeckenden und ganztägigen Kinderbetreuung. „Das wäre nämlich ein echter Schritt in Richtung echte Wahlfreiheit“, so Schumann.

Rechtsanspruch auf Kinderbetreuungsplatz

Die ÖGB-Frauen fordern außerdem einen Rechtsanspruch auf einen kostenlosen Kinderbetreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr, die Einführung des Papamonats für alle sowie die gesetzliche Anrechnung der Karenzzeiten. Wird diesen langjährigen Forderungen der ÖGB-Frauen diese Woche im Nationalrat zugestimmt, würde endlich ein Schritt zur Verringerung des Einkommensunterschieds gesetzt werden.
 

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