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Franz Bileck  ist genau so lange Gewerkschaftsmitglied, wie es den Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB) gibt – seit 74 Jahren. Franz Bileck ist genau so lange Gewerkschaftsmitglied, wie es den Österreichischen Gewerkschaftsbund
(ÖGB) gibt – seit 74 Jahren.

Seit 74 Jahren ÖGB-Mitglied

Franz Bileck ist so lange Mitglied, wie es den ÖGB gibt. Er hat einiges zu erzählen.

"Nicht locker lassen, neugierig bleiben und sich weiterentwickeln", ist Franz Bilecks Devise. Der 94-jährige Wiener ist genau so lange Gewerkschaftsmitglied, wie es den ÖGB gibt – seit 74 Jahren. Im April 1945, nachdem die Naziherrschaft beendet wurde, trafen sich sozialdemokratische, kommunistische und christliche Gewerkschafter und gründeten eine einheitliche Gewerkschaftsorganisation mit dem Namen "Österreichischer Gewerkschaftsbund". So entstand eine demokratische Interessenvertretung österreichischer ArbeitnehmerInnen mit freiwilliger Mitgliedschaft. Ursprünglich gehörten dem ÖGB 16 Gewerkschaften an – nach zahlreichen Zusammenschlüssen sind es heute sieben.

Von Arbeitszeitverkürzung über Mitbestimmungsrechte

Franz Bileck wurde mit der Zeit zu einem kleinen Rädchen in diesem überparteilichen Bund, wie er selbst erzählt. Er selbst hat Musterprozesse geführt und Gagen verhandelt. Insgesamt hat der Gewerkschaftsbund im Laufe der Zeit vieles für die ArbeitnehmerInnen in Österreich erreicht. Über eine Arbeitszeitverkürzung auf zuerst 45 dann 40 Stunden, fünf Wochen Urlaub, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Mutterschutz, Mindestlöhne/-gehälter, Lehrlingsentschädigungen, Schwerarbeitergesetz, Abfertigung Neu, Mitbestimmungsrechte, ArbeitnehmerInnenschutz und vieles mehr.

Mehr Engagement

„Wenn man diese große Vereinigung verstanden hat, was eine Gewerkschaft macht, wenn man merkt, was man alles erreicht“, erinnert sich Bileck. „Das sind viele Sachen, aber von vielen Menschen werden sie nicht wahrgenommen.“ Heutzutage fehlt dem langjährigen ÖGB-Mitglied das Engagement der Leute, sich für etwas einzusetzen, auch wenn es unangenehm werden kann. "Wir haben geholfen dieses Land aufzubauen", sagt der heute 94-Jährige. Was er sich dieser Tage von Politik und Gesellschaft erwartet, verrät er hier.

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