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younion-VdF: ÖFB liefert Kasperltheater

Chaos im Amateurfußball, Sittenwidrigkeit im Nachwuchsfußball, Unvermögen ein Cup Finale anzusetzen

Chaos im Amateurfußball

 

Der ÖFB ist offensichtlich nicht in der Lage das ÖFB-Cupfinale unfallfrei anzusetzen. Der Grund dafür ist sicher nicht die Arbeitsüberlastung in anderen Aufgabengebieten.

 

   Es ist doch etwas ungewöhnlich, wenn ein Verein innerhalb eines Jahres mit drei verschiedenen Namen (Admira Technopool, Mauerwerk Sport Admira, FV Floridsdorf) an der Meisterschaft teilnimmt. In der Wiener Stadtliga ist dies der Fall und der ÖFB schaut sich das erste Reihe fußfrei an.

 

   Obwohl die Vereinigung der Fußballer (VdF), eine Fachgruppe der younion _ Die Daseinsgewerkschaft, im Sommer 2018 den Wiener Fußballverband auf diese fragwürdigen Aktivitäten aufmerksam machte, passierte nichts.

 

   Es gibt keine Rückfragen über die Finanzierung des Vereins, Klagen der Spieler wegen offener Forderungen werden direkt ans Arbeitsgericht weiter verwiesen. Selbst eine Anzeige gegen einen Vereinsverantwortlichen bei der Staatsanwaltschaft wird kommentarlos hingenommen.

 

   Neben der fehlenden Kontrolle der Vereine sind die sittenwidrigen Bestimmungen des ÖFB-Regulativs der beste Nährboden für die wirtschaftlichen Probleme der Vereine.

 

   VdF-Sekretär Gernot Baumgartner: „Der ÖFB sollte sich endlich von der Illusion des reinen Amateurfußballs verabschieden und seine Kontrollaufgaben wahrnehmen. Das verzweifelte Festhalten an einem nicht mehr zeitgemäßen Modell der Ausbildungsentschädigungen hält keiner rechtlichen Überprüfung stand und verstößt auch gegen die FIFA-Bestimmungen.“

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