Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in der Datenschutzerklärung.
www.mitgliederservice.at

Formulare oder "Finanz Online"

Eine ArbeitnehmerInnenveranlagung abzugeben, lohnt sich fast immer

Niemand verzichtet gerne auf Geld. Schon gar nicht schenkt man es freiwillig dem Finanzminister. Und dennoch passiert es vielen ArbeitnehmerInnen immer wieder, weil sie die ArbeitnehmerInnenveranlagung (Steuerausgleich) nicht machen. Egal ob aus Unwissen oder Faulheit – es zahlt sich nicht aus: Wer sich die Mühe macht und sich mit dem Antrag auseinandersetzt, wird fast immer mit der Rückzahlung von zu viel bezahlten Steuern belohnt.

Formular oder online

Für die ArbeitnehmerInnenveranlagung haben Sie fünf Jahre Zeit. Um diese durchzuführen, brauchen Sie das Formular L 1. Sofern Sie Kinder haben für die Sie Familienbeihilfe beziehen oder Unterhalt bezahlen, benötigen Sie zusätzlich das Formular L 1k. Ab der ArbeitnehmerInnenveranlagung für das Jahr 2016 brauchen Sie zudem das Formular L 1ab, wenn sie außergewöhnliche Belastungen (z.B. Krankheitskosten) geltend machen wollen. Die Formulare erhalten Sie bei jedem Finanzamt oder Sie bestellen diese über die Website des Finanzministeriums. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Veranlagung elektronisch über das „FinanzOnline“ einzureichen. Die Vorteile der Online-Veranlagung sind unter anderem: Entfall des Amtsweges, kostenlos und rund um die Uhr von zuhause aus, Möglichkeit die voraussichtliche Steuergutschrift oder -nachzahlung sofort zu berechnen, elektronische Beschwerde, Rückzahlungsantrag, Ratenvereinbarung.

ACHTUNG: Um die Veranlagung mittels Finanz Online machen zu können, benötigen Sie eine Bürgerkarte oder vom Finanzamt ausgestellte Zugangsdaten. Diese erhalten Sie nach Registrierung im FinanzOnline-Portal oder persönlich bei Ihrem Finanzamt.

Automatische ArbeitnehmerInnenveranlagung

Seit 2017 erfolgt der Steuerausgleich unter bestimmten Voraussetzungen automatisch („antragslose Arbeitnehmerveranlagung“). Wer wenig verdient oder schon in Pension ist, spart sich somit auch den Antrag. Ausgezahlt wird automatisch in der zweiten Jahreshälfte. Wer jedoch nicht so lange warten will oder mehr als die Pauschalbeträge in Anspruch nehmen und zusätzliche Ausgaben möchte, muss weiterhin einen Antrag stellen. Zu diesen Ausgaben zählen zum Beispiel Krankheitskosten oder Beiträge zu Personenversicherungen.

ÖGB unterstützt Mitglieder

In Form von Beratungen und Steuersprechtagen unterstützt der ÖGB seine Mitglieder bei der ArbeitnehmerInnenveranlagung. Etwa bei der Einreichung des Antrags oder telefonisch im Vorfeld bei der Beantragung des Online-Codes für „FinanzOnline“.

Alle Informationen zum dem Beratungsangebot in Ihrem Bundesland 

Artikel weiterempfehlen