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Mehrheit gegen 12-Stunden-Tag

IFES-Umfrage: Fast alle für "4-Tage-Woche"

Dass die Bundesregierung die neue 12 Stunden/60 Stunden-Arbeitszeitregelung ohne die Einbindung der Sozialpartner beschlossen hat, kommt bei den ArbeitnehmerInnen gar nicht gut an. Das stellt das IFES-Institut in einer repräsentativen Befragung fest: Nur 18 Prozent der Befragten können dieser Vorgangsweise etwas abgewinnen. 78 Prozent finden diese Vorgangsweise „sehr schlecht“ bis „eher schlecht“.

60 Prozent lehnen neue Arbeitszeitregelung ab

Von den 800 befragten ArbeitnehmerInnen (unselbstständig Beschäftigte, Lehrlinge, ArbeiterInnen, Angestellte und öffentlich Bedienstete) hielten 60 Prozent die Verlängerung der Arbeitszeit für eine schlechte bzw. sehr schlechte Idee. Rund 18 Prozent stehen der neuen Arbeitszeitregelung positiv gegenüber. Jeder sechste Beschäftigte (18 Prozent) gab an, dass die neue Regelung in seinem Betrieb bereits Praxis sei, 27 Prozent erwarteten die zukünftige Umsetzung der neuen Regelung in ihrem Betrieb.

Den Vorschlag, als Ausgleich für die längeren Arbeitszeiten eine Vier-Tage-Woche einzuführen, hielten 73 Prozent für eine sehr gute, bzw. gute Idee. Bei den jüngeren ArbeitnehmerInnen war die Zustimmung mit 84 Prozent noch höher.

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