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Mitgliederplus

Wir wachsen: Ende 2017 zählt der ÖGB 1.205.698 Mitglieder

Im ÖGB-Bundesvorstand am 28. März 2018 hat Präsident Erich Foglar den aktuellen Mitgliederstand bekannt gegeben. Mit 31. Dezember 2017 zählen der ÖGB und seine Gewerkschaften 1.205.698 Mitglieder, 68.532 neue Mitglieder sind neu dazugekommen. Im Vergleich zum Jahr davor ist das ein Mitglieder-Plus von 4.809.

Mehr als 1,2 Millionen Gewerkschaftsmitglieder

Mit 35,9 Prozent weist der ÖGB den größten Frauenanteil in seiner siebzigjährigen Geschichte auf. „Bereits das zweite Jahr in Folge können wir einen Zuwachs an Gewerkschaftsmitgliedern verzeichnen. Das ist ein starkes Signal! Die Gewerkschaft ist immer nur so stark wie ihre Mitglieder – sie ermöglichen uns, die Interessen der ArbeitnehmerInnen noch wirkungsvoller zu vertreten“, zeigt sich ÖGB-Präsident Erich Foglar erfreut.
Der ÖGB-Präsident nutzt außerdem die Gelegenheit und bedank sich bei den engagierten BelegschaftsvertreterInnen und UnterstützerInnen. „Es sind die BetriebsrätInnen, PersonalvertreterInnen, JugendvertrauensrätInnen und nicht zuletzt die Beschäftigten im ÖGB und den Gewerkschaften, die in den Betrieben, auf den Dienststellen, in Vereinen und auch auf der Straße den Dialog mit Beschäftigten suchen, um sie von den Vorteilen einer Mitgliedschaft zu überzeugen.“

Gegengewicht zu Angriffen auf ArbeitnehmerInnen

„Gerade jetzt sind starke Gewerkschaften mit vielen Mitgliedern für eine konsequente Vertretung der ArbeitnehmerInneninteressen von größter Bedeutung. Die derzeitige Regierung hat es sich zur Aufgabe gemacht, viele Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst zu streichen, dafür sollen Unternehmen großzügige Steuergeschenke bekommen. Dringend notwendige Beschäftigungsinitiativen, wie die Aktion 20.000 für ältere Langzeitarbeitslose, wurden gerade abgeschafft, es drohen Hartz IV, Einschnitte ins Pensionssystem, in die Sozialversicherung und Gesundheitsversorgung, weniger Mitbestimmung im Betrieb durch Abschaffung der Jugendvertrauensräte und massive Angriffe auf die Arbeiterkammern und den Sozialstaat. Eine starke Gewerkschaft schafft hier das notwendige Gegengewicht“, erklärt Foglar abschließend.

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