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Dienstverhinderung bei Unwetter

Wenn Katastrophen am Arbeiten hindern, sind keine Konsequenzen zu befürchten

Symbolfoto: Wenn Katastrophen am Arbeiten hindern, sind keine Konsequenzen zu befürchten Wenn Katastrophen am Arbeiten hindern, sind keine Konsequenzen zu befürchten

Wer aufgrund von Naturereignissen wie heftigen Unwettern, Überflutungen und Murenabgängen - wie aktuell in der Steiermark - gar nicht oder nicht ganz pünktlich zur Arbeit kommen kann, braucht keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen zu fürchten. "Es handelt sich um einen Verhinderungsgrund, der das Fernbleiben rechtfertigt", so die Arbeitsrechtexperten des ÖGB.

Der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin muss aber
 alles ihm bzw. ihr Zumutbare unternehmen, um den Arbeitsplatz rechtzeitig zu erreichen. In diesem Fall kann der Arbeitgeber eine Verspätung oder das Fernbleiben auch nicht zum Anlass für eine Entlassung nehmen. Einfach daheim bleiben geht also nicht. Außerdem muss der Arbeitgeber vom Zuspätkommen oder der Verhinderung informiert werden.

Entgeltfortzahlung im Kastastrophenfall

In Katastrophenfällen gibt es die gesetzlich geregelte Entgeltfortzahlung. Seit 2014 gilt diese nicht nur für Angestellte, sondern auch für ArbeiterInnen. Während bei Angestellten der Entgeltfortzahlungsanspruch beim Ausfall in der Arbeit gesetzlich geregelt ist, gab es bis 2013 bei den ArbeiterInnen abweichende Regelungen. Der ÖGB hatte sich erfolgreich für diese Angleichung eingesetzt.

Für Angestellte regelt § 8 Abs. 3 Angestelltengesetz, wann trotz Dienstverhinderung das Entgelt weiterbezahlt werden muss. Dieser Gesetzesstelle zufolge behalten Angestellte den Anspruch auf Entgelt, wenn sie durch wichtige, ihre Person betreffende Gründe ohne Verschulden während einer verhältnismäßig kurzen Zeit an der Dienstleistung verhindert sind.

Mehr Infos gibt es auf dem Portal der Arbeiterkammern 

 

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