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Es geht um Verteilungsgerechtigkeit

Kommentar von ÖGB-Präsident, Wolfgang Katzian über die Corona-Krise

Corona hat unser Leben auf den Kopf gestellt. Die Wirtschaft ist auf Talfahrt, die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sind verheerend – innerhalb weniger Wochen waren 600.000 Menschen ohne Arbeit. Und obwohl mit der von uns initiierten Kurzarbeit auch mehr als 900.000 Jobs gerettet wurden, bedeutet das die größte Arbeitslosigkeit seit 1945.

Wir dürfen die Betroffenen mit ihren oft existenziellen Sorgen nicht alleinlassen.

Wir dürfen die Betroffenen mit ihren oft existenziellen Sorgen nicht alleinlassen, deswegen kämpfen wir für ein höheres Arbeitslosengeld: Die derzeit 55 Prozent des letzten Einkommens sind zu wenig, wir fordern 70 Prozent.

Andere wieder ersticken förmlich in Arbeit, sind Stress und Ansteckungsgefahr ausgesetzt. Die Menschen in den sogenannten systemrelevanten Berufen, die unser Land jetzt am Laufen halten, brauchen mehr als nur Respekt und Applaus – sie verdienen auch eine finanzielle Anerkennung. Für diese AlltagsheldInnen fordern wir den Corona-Tausender, als steuerfrei ausbezahlten Bonus. 

Für die AlltagsheldInnen fordern wir den Corona-Tausender, als steuerfrei ausbezahlten Bonus. 

Und auch für die Zeit nach der Krise gibt es viel zu tun. Unser Sozialstaat, um den uns viele Länder beneiden, muss gestärkt und weiter ausgebaut werden. Wie das alles finanziert werden soll? Corona facht auch die Verteilungsdebatte neu an. Nicht nur die Arbeitszeit muss gerechter verteilt werden, auch die Vermögen. Es wird nicht mehr ohne einen fairen Beitrag von MillionärInnen gehen, es geht mehr denn je um Verteilungsgerechtigkeit!

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