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30 Jahre Kinderrechte

Von der Mitbestimmung bis zur Bildung: Kinderrechte haben wesentlich dazu beigetragen, das Leben von Kindern zu verbessern.

Kinderrechte sorgen dafür, dass sich die Situation für Kinder weltweit verbessert. Sie sichern nicht nur das Überleben, sondern geben Kindern selbst eine Stimme, um für ihre eigenen Anliegen einzutreten. Heute sind die Kinderrechte 30 Jahre alt.

Das sind die wichtigsten Kinderrechte

  • Alle Kinder haben die gleichen Rechte. Kein Kind darf benachteiligt werden.
  • Kinder haben das Recht, so gesund wie möglich zu leben.
  • Kinder haben nicht nur das Recht auf Bildung, sondern auch die Pflicht zum Schulbesuch.
  • Kinder haben das Recht auf Erholung und Spiel. Es muss also auch genügend Platz und Raum dafür zur Verfügung stehen.
  • Kinder haben das Recht, sich zu informieren, eine eigene Meinung zu haben und an Entscheidungen beteiligt zu werden, die sie betreffen.
  • Kinder dürfen nicht arbeiten oder ausgebeutet werden.
  • Kinder müssen vor körperlicher, seelischer oder sexueller Gewalt geschützt werden.
  • Kinder brauchen besonderen Schutz im Krieg und auf der Flucht.

Kinderrechte in Österreich

Am 20. November 1989, dem Tag der Kinderrechte, wurde die UN-Konvention über die Rechte der Kinder von den Vereinten Nationen verabschiedet. Österreich hat die Kinderrechtskonvention im Jahr 1992 unterzeichnet. Seither hat sich viel getan: Das Wahlalter wurde gesenkt, Gewalt in der Erziehung von Kindern gesetzlich verboten und es gibt immer mehr Kinderbeauftragte, die sich für die Rechte der Kinder einsetzen. Nichtsdestotrotz sind Rechte wie Mitgestaltung und Gleichbehandlung leider noch immer nicht selbstverständlich, und auch heute leben viele Kinder in Armut.

Mit Bildung zu einem besseren Leben

Bildung ist nicht nur eines der besten Mittel, um aus der Armut auszubrechen, sondern auch um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können“, betont Korinna Schumann, ÖGB-Vizepräsidentin. Und das Recht auf Bildung ist tatsächlich in den internationalen Kinderrechten verankert. Das sorgt dafür, dass alle Kinder – egal welcher Religion sie angehören, welche Hautfarbe oder welches Geschlecht sie haben – kostenlos zur Grundschule gehen können, und auch müssen. Doch vielen Kindern wird bereits mit ihrer Geburt die Chance auf ein gleichberechtigtes Leben genommen. Und zwar jenen Kindern, deren Eltern nicht viel Geld zur Verfügung haben. „Es ist höchste Zeit, gleiche Chancen für alle Kinder zu schaffen. Denn ein Kind ist ein Kind - egal, was die Eltern verdienen“, sagt Schumann.

Dafür braucht es laut ÖGB-Frauen ganz dringend:

  • den Ausbau der flächendeckenden, kostenlosen Kindergärten und
  • die Einführung einer gesetzlichen Unterhaltsgarantie, damit Kinder, die keinen oder einen sehr geringen Unterhalt beziehen, abgesichert sind.

Nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten

Kinder haben aber nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Das erzählen Kinder, die der ÖGB anlässlich des Welttags der Kinderrechte befragt hat. Was sie denken, sich wünschen und welche Pflichten sie haben, sehen Sie im Video.
 

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