www.mitgliederservice.at

Phishing-Mails

Vorsicht! E-Mail-BetrügerInnen sind unterwegs.

"1.600 Euro vom Konto gefischt!" – so lautet eine aktuelle Schlagzeile in der „Kleinen Zeitung“. Eine Bankkundin war per E-Mail aufgefordert worden, ihre Online-Banking-Zugangscodes bekannt zu geben. Kurz darauf fehlten auf ihrem Konto 1.616 Euro.

Ein Fall von „Phishing“. Das Kunstwort setzt sich aus den beiden englischen Wörtern "password" und "fishing" zusammen, auf Deutsch bedeutet der Begriff also "Passwort angeln". Beim Phishing wird von Verbrechern versucht, über gefälschte Websites, E-Mails oder SMS an persönliche Daten von Internet-BenutzerInnen und deren Geld zu gelangen.

Gefälschte E-Mails, sogenannte Phishing-Mails, täuschen eine seriöse Herkunft vor. Internetbetrüger richten Kopien von Websites bekannter Unternehmen wie Banken oder Versicherungen ein. Die Betrüger verschicken dann im Namen dieser Unternehmen E-Mails, in denen persönliche Daten wie Name, Telefonnummer, Kontonummer, PIN-Codes oder TAN-Nummern abgefragt werden.

Falsche Mails vom Chef

Zuletzt gab es auch Fälle, wo ArbeitnehmerInnen vorgeblich von ihrer/ihrem Vorgesetzten aufgefordert wurden, hohe Geldbeträge vom Firmenkonto zu überweisen. Auch dahinter steckten Betrüger, und in solchen Fällen kann die Schadenssumme in die Millionen gehen.
Falls man bereits auf ein Phishing-Mail hereingefallen sein, sollte man sich sofort mit der Hausbank in Verbindung setzen, um die Transaktion rückgängig zu machen bzw. TAN- und PIN-Codes sperren zu lassen. Die Alternative zu PIN-Codes ist die digitale Signatur, mit der sich sichere elektronische Signaturen erzeugen lassen.

Wer E-Banking benutzt, sollte immer die Adresse der Bank oder ein Lesezeichen des Browsers verwenden.

Man sollte vor allem beachten, dass Banken, Online-Shops und Kleinanzeigen-Plattformen niemals Kundendaten per E-Mail abfragen. Im besten Fall werden solche Nachrichten sofort gelöscht.

Beispiele für Phishing gibt es hier, weitere Informationen zum Thema "Betrug im Internet" auf der Homepage der Arbeiterkammer.

Artikel weiterempfehlen